Pferdemarkt zieht viele Besucher an / Veterinäramt überprüft Gesundheit der Tiere

Auch die Mäuse kommen um eine Untersuchung nicht herum

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Auch Kaninchen stehen zum Verkauf.

Br.-Vilsen - Von Dieter Niederheide. Der „Pferdemarkt“ ist ein Publikumsmagnet und lockt am letzten Tag des Heiratsmarkts Heerscharen von Besuchern an, die in aller Frühe auf das Gelände kommen. Das war gestern nicht anders wie in den Jahrzehnten zuvor. Ab acht Uhr herrschte dichtes Gedränge vor Bier- und Imbissbuden. Die Kinder interessierten sich vor allem für die Tiere. Neben Pferden wurden unter anderem auch Tauben und Kaninchen verkauft.

Um acht Uhr eröffneten die Blasmusiker der Schützenkapelle Kleinenborstel offiziell das Geschehen auf dem Pferdemarkt mit dem Marsch „Frühlingsklänge“. Seit rund 30 Jahren musiziert die Schützenkapelle auf dem Pferdemarkt.

Das Veterinäramt überprüft den Gesundheitszustand der Mini-Ponys.

Jedes Jahr ist auch der reisende Streichelzoo mit kleinen Schafen, großen Eseln und einem Lama dabei. Genau so früh wie die ersten Besucher kamen auch die Mitarbeiter des Veterinäramts des Landkreises an. Kurz vor sieben Uhr trabten mit „Nangao“ und „Nando Diao“ die ersten Pferde bei ihnen vor. Tierärztin Jutta Flohr blickte in die Equidenpässe und sah sich die beiden Tiere genau an, bevor es für Pferdezüchter Klaus Lemke aus Mariensee (Neustadt am Rübenberge) grünes Licht gab und den Reitponys die „Eintrittskarte“ an die Ohren geheftet wurden. Der Züchter war das erste Mal auf dem Pferdemarkt und erhoffte sich für seine gepflegten Tiere „so etwa um die 2200 Euro pro Pferd“, wie er sagte. Das sechsköpfige Team des Veterinäramts nahm gestern nicht nur fast 20 Pferde akribisch unter die Lupe. Auch Federvieh, Meerschweinchen, Kaninchen und Zwergschafe sowie Esel und Lamas kamen um die Kontrolle nicht herum. Jutta Flohr sagte: „Für einen Esel gab es keine Zulassung, sein Equidenpass stimmte nicht“. Grundsätzlich sei sie mit dem Ergebnis der Kontrolle aber zufrieden. Die Kleinsten unter den Pferden waren die Mini-Ponys mit einem Stockmaß von 75 Zentimetern. Sie waren aus Osnabrück angereist.

Brokser Heiratsmarkt: Pferdemarkt und Fohlenschau

Angst vor Mäusen hatte die Veterinärärztin nicht. Sie kontrollierte mit ihrem Team auch die „Mäusestadt“, in der die Nagetiere in einer Miniaturstadt leben und die die Besucher sich auf dem Brokser Markt ansehen können. „Es geht uns darum, ob die Tiere, die hier zur Schau gestellt werden, gut versorgt und untergebracht sind“, sagte Jutta Flohr.

Quelle: www.kreiszeitung.de

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