Laufgeschäft "Die verrückte Farm" erstmals auf dem Brokser Markt:

Fester Stand unmöglich

Als Sohn der Riesenrad-Familie Cornelius kennt Mike den Brokser Markt von Kindesbeinen an. Jetzt kommt er zum ersten Mal mit einem fabrikneuen Laufgeschäft.

Bruchhausen-Vilsen (aks) -  „Nennen Sie spontan drei Begriffe, die Ihnen zum Brokser Heiratsmarkt einfallen!“ Die Ausbeute dieses Quiz’ dürfte denkbar groß sein. Schließlich gibt es Ende August auf dem Marktplatz (fast) nichts, was es nicht gibt. Größter gemeinsamer Nenner wird wahrscheinlich das Riesenrad sein. Schließlich dient es auf dem Werbeplakat großräumig in 3 000-facher Auflage als Gedankenstütze.

So wie die Menschen in und um Bruchhausen-Vilsen ans Riesenrad denken, wenn es um den Markt geht, denkt Mike Cornelius an Bruchhausen-Vilsen, wenn es um das Riesenrad geht. „Ich war hier beim Markt, solange ich denken kann“, erzählt der 34-jährige Spross der Osnabrücker Schausteller-Familie Cornelius. Schon sein Großvater war seit 1946 mit den Vorgängern des heutigen „Around the World“ von Kirmes zu Kirmes gereist. Seit Jahrzehnten schon gehört Bruchhausen-Vilsen zur Route. Ein Brokser Markt ohne Riesenrad? Kaum vorstellbar!

Mittlerweile ist aus dem Junior Mike selbst ein Chef geworden. Mit seinem ersten eigenen Großgeschäft erlebt er in diesem Jahr einen ganz persönlichen Lebens-Höhepunkt und beschert dem Heiratsmarkt zugleich eine Premiere. Mike Cornelius präsentiert sein fabrikneues Laufgeschäft „Die verrückte Farm“.

Laufbänder, eine gedrehte Tunnelrutsche, Drehteller und begehbare Tonnen sind neben wackelnden und wippenden Fußböden nur einige der vielen Spaßelemente dieses Parcours, der sich über drei Etagen erstreckt. Luft-, Wasser- und Nebeleffekte gehören in diesem Geschäft der Kategorie „Fun-Haus“ ebenfalls zum Erlebnis, stellt Mike Cornelius sein Unternehmen vor.

Google-Anzeige Blutzucker Messgerät Ausgezeichnet: Produkt des Jahres 2012 - jetzt unentgeltlich testen! freestyleinsulinx.de/messgerät Gerade noch rechtzeitig zum Osnabrücker Frühlingsmarkt ist es in diesem Jahr fertig geworden und konnte seine Feuertaufe quasi zu Hause bestehen. Für Mike Cornelius aus dem nahe gelegenen Wallenhorst ein besonderer Moment. Drei Jahre lang musste er darauf warten, dass sich sein Traum vom eigenen Großgeschäft erfüllen konnte. „Es stecken zu 99 Prozent eigene Idee darin“, sagt er. Wer wie er auf den Jahrmärkten der Republik aufgewachsen ist, weiß genau, was das Publikum möchte.

Das Riesenrad der Familie Cornelius wird auch in diesem Jahr auf dem Markt stehen Kinder ab zwei Jahren dürfen „Die verrückte Farm“ besuchen, müssen einen „großen“ an der Seite haben bis sie vier sind. Dann steht dieser ganz besondere Spielplatz allen offen, die das Kindsein nicht verlernt haben. „Es sind auch schon Gruppen von Junggesellen-Abschieden durchgelaufen. Und die hatten viel Spaß“, blickt Mike Cornelius auf die ersten Märkte dieser Saison zurück. Über Ostfriesland und Schleswig-Holstein kommt das Spaß-Haus vom 23. bis 27. August nach Bruchhausen-Vilsen. „Ich hoffe, dass bis dahin ein weiteres Element fertig sein wird, etwas, das ich mir ganz besonders wünsche“, macht er neugierig und verrät nicht mehr, als dass die erste Erweiterung der verrückten Farm mit dem Element Wasser zu tun haben soll. „So ein Geschäft kann man ständig ergänzen“, freut sich der junge Unternehmer. Tierstimmen, sich bewegende Tierfiguren, witzige Bilder von Tieren – „Das Motto ,Farm’ lässt ganz viel Raum für Dekoration“, freut sich Mike Cornelius auf viele Reise-Jahre. Sein Laufgeschäft ist eine von insgesamt drei Marktneuheiten unter den 18 angemeldeten Fahr-, Lauf- und Belustigungs- sowie 14 Kinderfahrgeschäften, die Marktmeister Ralf Rohlfing auf dem über neun Hektar großen Marktgelände platzieren wird.

Das Riesenrad der Familie Cornelius wird auch in diesem Jahr auf dem Markt stehen

Neben guten alten Bekannten wie Hanslas Spukschloss, dem Simulator „Time Visitor“, „ Rock Express“, „Polyp“ und „Break Dancer“ sind zwei weitere Geschäfte zu finden, die zum ersten Mal beim Heiratsmarkt Station machen dürfen: Die „Time Factory“, ein Laufgeschäft der Familie Hartmann, deren „Baustelle“ vor zwei Jahren vor allem das jüngere Publikum begeistert hat, und „Die Mäusestadt“, die hält, was sie verspricht: Eine Kulisse für ungezählte die kleinen Nager.

Nach einer kurzfristigen Absage im vergangenen Jahr ist die Wildwasserbahn „Splash“ für diesen Markt fest eingeplant.

Ein Wiedersehen soll es auch geben mit den „Krachern“, den Geschäften, die das Motto „größer, höher, schneller“ ausleben. „Projekt 1“ hat vom Marktmeister ebenso eine Zusage bekommen wie „Flash“, dessen Gondeln einen mit 120 Stundenkilometern hoch über den Markt befördern. Die in sich drehenden Gondeln des „Turbo Force“ begeisterten schon 2010 die Brokser und sind jetzt wieder dabei. Nach jahrelanger Pause kann man sich auch vom „Shaker wieder ordentlich durchschütteln lassen.

54 Tage noch, bis Ministerpräsident Stephan Weil als Heiratsvermittler h.c. das fünftägige Spektakel eröffnet.

Wer es auf die Sekunde genau wissen will, behält den Countdown auf www.brokser-markt.de im Blick.

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