Erhöhung könnte 2018 kommen

Standmieten bleiben noch konstant

Br.-Vilsen - „Noch 218 Tage bis zur Eröffnung des Brokser Heiratsmarkts“, sagte Hermann Hamann zur Eröffnung der Marktausschuss-Sitzung am Mittwochabend. Zeit also, den Haushalt dafür auf den Weg zu bringen.

Nach einer Einführung des Ausschussvorsitzenden über den Brokser Markt, seine Historie und Bedeutung, stellte Marktmeister Ralf Rohlfing die Zahlen vor. „Die Ertragsseite ist relativ gleichbleibend, lediglich bei der Standmiete der Gewerbezelte gibt es etwas weniger Einnahmen. Das resultiert aus einer Umstrukturierung in den Zelten.“

Gestiegen sind ihm zufolge die Einnahmen durch Verzugsschäden. „Die fallen an, wenn die Standgebühren nicht fristgerecht gezahlt werden“, so Rohlfing. Hier steigen die Mehreinnahmen von 1000 Euro im Vorjahr auf geplante 4000 Euro. „Insgesamt belaufen sich die geplanten Erträge auf 298.200 Euro.“ Bei den Kosten ergeben sich geringere Aufwendungen für Abschreibungen und Zinsen, dafür ein Mehraufwand bei den Personalkosten. „Insgesamt rechnen wir hier mit 288.200 Euro“, so der Marktmeister.

„Vom geplanten Plus von 10.000 Euro gehen noch Eigenkapitalzinsen von 7900 Euro ab. Real liegt der Gewinn bei nur 2100 Euro. Das ist als Puffer nicht besonders gut.“ Investitionen sind keine geplant.

Der Marktmeister mahnte, „auch 2017 wachsam und sparsam“ zu sein. „Für 2018 müssen wir eine Beratung über eine mögliche Erhöhung der Standmieten führen. Möglich wäre zum Beispiel keine pauschale Erhöhung, sondern nach Sparten.“ Der Ausschuss empfahl den Haushalt schließlich einstimmig.

Auch der Jahresabschluss für 2013 wurde einmütig zur Kenntnis genommen und dem Rat zur Feststellung der Richtigkeit empfohlen. „Das Wirtschaftsjahr 2013 schließt mit einem Gewinn von 31.156,18 Euro. Ein Betrag von 7900 Euro wird als Eigenkapitalverzinsung an den Haushalt des Fleckens abgeführt. Ein Betrag von 23.256,18 Euro wird als Gewinn für 2013 der Rücklage zugeführt“, erklärte Rohlfing den Jahresabschluss.

Der Ausschussvorsitzende Hermann Hamann stellte abschließend fest, dass „wir die Finanzen verbessern müssen“. Auch über eine Attraktivitätssteigerung des Pferdemarkts müsse man sich Gedanken machen. Und schließlich stehe im Jahr 2020 das 375-jährige Bestehen des Markts an. „Auch dafür müssen wir Speck ansetzen“, unterstrich der Vorsitzende.

Rubriklistenbild: © dpa

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