Brokser Markt beginnt am 22. August / Politiker diskutieren über Hochzeitsmesse

520 Beschicker bieten Spiel, Spaß und Spannung

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Werbung für den Markt: Die Firma Veranstaltungsservice Sommer hat mehr als 3000 Plakate in verschiedenen Größen verteilt. Außerdem hat die Gemeinde 70000 Flyer drucken lassen.

Br.-Vilsen - Sieben Zelte, 16 Kinderkarussells sowie 18 Fahr-, Lauf- und Belustigungsgeschäfte für Erwachsene: Abwechslung ist auf dem Brokser Heiratsmarkt garantiert. Marktmeister Ralf Rohlfing stellte am Montagabend während der Sitzung des Marktausschusses für den Eigenbetrieb „TourismusService“ Bruchhausen-Vilsen die Planungen für das Volksfest vor.

Am Freitag, 22. August, um 15 Uhr ist es soweit: Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz eröffnet die „fünf tollen Tage“ auf dem Marktplatz. „Wir sind stolz, endlich mal wieder eine Frau als Heiratsvermittlerin gewonnen zu haben“, freute sich Rohlfing. Die Lüneburgerin kam übrigens schon früher mit Bruchhausen-Vilsen in Berührung: In ihrer Zeit als Richterin am Verwaltungsgericht Hannover hat sie mehrfach über Angelegenheiten der Kommune geurteilt.

Rohlfing nannte Zahlen: Rund 1300 Beschicker haben sich um einen Stand auf dem diesjährigen Markt beworben, circa 520 von ihnen bekamen eine Zusage. Die Fläche des Volksfests beträgt mehr als neun Hektar. 3050 Quadratmeter entfallen auf die Ausstellungsfläche in den Gewerbezelten, über 5000 Quadratmeter nutzen die Aussteller draußen.

Die vier großen Fest- und Tanzzelte werden laut Rohlfing von drei Kaffee- beziehungsweise Bistrozelten sowie zahlreichen Ausschankbetrieben ergänzt.

Karussell-Fans finden auf dem Fest einige Klassiker wie das Riesenrad, Hanslas Spukschloss und den Rockexpress. Aber auch Neuheiten sind dabei: zum Beispiel das Laufgeschäft Big Bamboo, das Karussell Kick Down und die riesige „Schaukel“ mit dem Namen Konga. Dazu kommen zwei Autoscooter.

Über die Hochzeitsmesse auf dem Markt sprach Carola Beckmann vom „TourismusService“. „Wir konnten wieder einige Aussteller gewinnen und ein buntes Programm organisieren“, sagte sie. „Leider kommen jedoch nur wenige Anbieter aus der Region.“ Im Hochzeitszelt finden angehende Brautpaare und solche, die es noch werden wollen, zum dritten Mal Stände zu Themen wie Brautmode, Frisuren, Nageldesign und Fotografie. Das Automuseum Asendorf zeigt einen BMW-Cabrio-Oldtimer. Und wer will, kann sich auch gleich trauen lassen – allerdings gilt das Ja-Wort bei den Spaßtrauungen nur, „bis das Marktende uns scheidet“.

Auf der Bühne im Hochzeitszelt sind eine Braut- und eine Kindermodenschau ebenso geplant wie Tanzvorführungen. „Wir stricken noch am Bühnenprogramm“, sagte Beckmann. Am Markt-Dienstag, 26. August, steigt diesmal eine Premiere im Zelt: eine Braut- und Abendmodenbörse. „Wir wollen den Dienstag stärker beleben“, sagte Beckmann. Dann können die Besucher im Zelt gebrauchte festliche Mode für Frauen und Männer, Brautkleider, Accessoires und Schuhe kaufen. „Mehr als 30 Bürger haben schon ihre Kleiderschränke ausgemistet“, erzählte die Organisatorin. Wer sich ihnen anschließen will, erreicht Beckmann unter Telefon 04252/930054.

Anschließend ergriff Rohlfing bei der Sitzung erneut das Wort und ging auf das Markt-Programm ein. Am Freitag gibt es neben der Eröffnung unter anderem einen Luftballonweitflugwettbewerb, die Wahl der Miss Brokser Heiratsmarkt und ein Feuerwerk. Am Sonntag steht ein Gottesdienst auf dem Plan. Zu den Highlights gehören auch die Junggesellenversteigerung, die Fohlenschau und der Pferdemarkt am Dienstag.

Eine kurze Diskussion gab es im Marktausschuss über die Hochzeitsmesse. Peter Schmitz (SPD) hinterfragte, ob man die Zeltfläche „nicht auch verkaufen und in die Gewerbeschau integrieren“ könnte. Er habe nicht den Eindruck, dass die Hochzeitsmesse ein Renner sei. Rohlfing entgegnete: „Die Hochzeitsmesse ist sicher nicht ganz einfach zu vermarkten. Aber das liegt nicht an den Standgebühren, sondern daran, dass viele Aussteller Schwierigkeiten haben, fünf Tage abzudecken. Wir arbeiten bei der Hochzeitsmesse aber kostendeckend.“ Bernd Schneider (Grüne) sprach sich für das Konzept aus: „Die Hochzeitsmesse passt gut zum Heiratsmarkt.“

mah

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