Mehr Struktur für Taxen gewünscht

Brokser Markt auf der Zielgeraden: Tolles Wetter, wenig Verletzte

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Letzte Chance: Nur noch Dienstag dreht Broksen ab. Dann müssen alle Volksfestfans wieder ein Jahr warten, bis der nächste Heiratsmarkt beginnt.

Br.-Vilsen - Mehr als 200.000 Gäste an den ersten drei Tagen, gutes Wetter und super Stimmung bei Beschickern und Besuchern – eine positive Zwischenbilanz des Brokser Heiratsmarkts zog Montag der Marktausschuss für den Eigenbetrieb „TourismusService“ Bruchhausen-Vilsen.

Der Ausschussvorsitzende Hermann Hamann (SPD) hatte zwar den Eindruck, dass bei der Markteröffnung „schon mal mehr Leute“ waren, zeigte sich aber insgesamt mit dem Verlauf von Freitag bis Sonntag mehr als zufrieden. Er lobte insbesondere den ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen im Remmer-Zelt.

Von „perfektem Wetter“ sprach Marktmeister Ralf Rohlfing. „Es gab zwar ein, zwei Schauer, aber darüber haben sich die Zelte gefreut“, sagte er während der Ausschusssitzung im Gasthaus Mügge am Marktplatz. „Wir haben tolle neue Fahrgeschäfte als Ergänzung zum Bewährten hier“, fuhr Rohlfing fort. Den Sonntag bezeichnete der Marktmeister als „bombastisch“. Schausteller Lars Stummer gab ihm Recht: Es sei einer der stärksten Sonntage der vergangenen Jahre gewesen.

Rohlfing dankte der Feuerwehr für ihre Unterstützung beim Feuerwerk am Freitagabend, einem Highlight des Markts: „Wenn etwas passiert wäre, wären wir gut gerüstet gewesen.“

Biomarkt soll fortgeführt werden

Die Biomeile, von Freitag bis Sonntag erstmals auf dem Volksfest, soll nach Rohlfings Wunsch auch im nächsten Jahr vertreten sein. „Wir hatten erst etwas Abstimmungsschwierigkeiten, aber der Verlauf war gut“, sagte er. „Sicher werden wir über ein paar Änderungen sprechen, wenn es eine Wiederholung gibt. Ob da abends um zehn noch Musik sein muss, darüber sollten wir reden.“ Solch eine Neuheit müsse immer erst mal anlaufen und brauche etwa drei Jahre, um sich zu etablieren.

Jay Frog in Broksen: Fotos von der Neunziger-Party

 © Oliver Siedenberg
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Für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war der Markt bisher „relativ ruhig“, erklärte Thorben Block vom Sanitätsteam. Hauptsächlich seien die Ehrenamtlichen – zu Spitzenzeiten wie am Dienstag sind 25 Helfer vor Ort – mit in Schlägereien verwickelten Besuchern oder solchen mit Alkoholvergiftung beschäftigt. Block dankte Marktmeister Ralf Rohlfing und dessen „linker und rechter Hand“ Christina Wendt für die angenehme Zusammenarbeit.

Entzerrung am Musikladen-Zelt?

Auch Nina Menzel von der Polizei hat die ersten Markttage als „relativ ruhig“ erlebt. Es habe die üblichen alkoholbedingten körperlichen Auseinandersetzungen gegeben, aber verhältnismäßig wenige, sagte sie.

Außerdem fragte die Polizistin, ob es machbar sei, die Sonntagmorgen-Situation vorm Beck‘s-Zelt (Musikladen) zu entzerren: „Da stauen sich die Leute, die einen Bus oder ein Taxi nehmen wollen, und da kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen“, sagte Menzel. 

Ausschussmitglied Günter Schweers (SPD), Taxiunternehmer, erklärte daraufhin, dass einige Kollegen wegen paralleler Großveranstaltungen in Sulingen und Bassum dieses Jahr nicht in Broksen gefahren seien. Dazu komme, dass sich nicht alle Fahrer an die Absprache halten, nur die beiden Taxistände am Rand des Marktplatzes anzufahren, sondern auch Fahrgäste an anderen Stellen einsammeln. Er habe bereits mit dem Landkreis gesprochen, „damit diese Vorgänge überprüft werden und da wieder Struktur reinkommt“. „Das Problem ist seit Jahren bekannt“, stellte Hamann fest. „Teilweise kann man es nicht lösen, wenn sich Sonntagmorgen nach Partyende alles am Beck‘s-Zelt staut.“

mah

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