Tagsüber prägen Familien das Bild, bei Nacht steigt die „Megaparty“

Ein Markt mit zwei Gesichtern

Ganz schön viele: Die Bücker Landjugend machte am Sonnabend auf dem Brokser Heiratsmarkt die Nacht zum Tag.

BR.-VILSEN (kp) Der Brokser Heiratsmarkt 2009 hatte am Wochenende zwei grundverschiedene Gesichter. Tagsüber gehörten die zahlreichen Buden, Stände und Karussells den Familien, die ihre Freizeit gemeinsam auf dem Marktgelände verbrachten.

Da schlenderten Oma und Opa Hand in Hand mit ihren Enkeln, und man wunderte sich, wie viele verschiedene Kinderwagenmodelle es mittlerweile gibt. Nur das Weinen mancher Kinder trübte die Harmonie, wenn sie nicht noch eine Runde mit dem Kettenkarrussel fahren durften – oder das Eis schon wieder alle war und es keinen Nachschlag gab. Genau so laut waren aber auch die Jubelrufe in den Fahrgeschäften.

Brokser Heiratsmarkt: Party in den Zelten

„Für Kinder sind die Karussells immer ein Highlight“, erklärte Anja Breyer aus Liebenau, die die zweieinhalbjährige Emily auf dem Schoß hatte. „Wir mussten alle schon dran glauben und mitfahren“, lachte Großvater Benno Schultz. Bei Anbruch der Dunkelheit wurden plötzlich ganz andere Stimmen laut. „Hey, was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht!“-Gesänge schallten durch die hell erleuchteten Gassen, ein feiernder Mob, bestehend aus tausenden Besuchern von nah und fern, füllte die vielen Festzelte, und der ein oder andere Junggeselle genoss die „letzte Nacht in Freiheit“. So auch Tobias Drischel aus Weyhe, dem seine Freunde als Abendgarderobe für den Markt nur ein rosa Kleid und eine blonde Perücke ließen.

Brokser Heiratsmarkt: Noch mehr Party

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