„Amazonas“ bringt wilde Tiere auf den Brokser Markt

Zahm war gestern

Betreiber und Tierpfleger Angelo Agtsch (l.) und „Juniorchef“ Jordan haben ihren „Amazonas“ das erste Mal in Bruchhausen-Vilsen aufgebaut.

BR.-VILSEN (kp) Ponys gehören wegen des Ponyreitens zu einer Kirmes wie das Amen in die Kirche. Doch andere Tiere bekommen die Rummelplatz-Besucher recht selten zu Gesicht.

Im „Amazonas“, eine der neuen Attraktionen auf dem Brokser Heiratsmarkt, treffen die Vergnügungssüchtigen auf weniger zahme Gesellen. Piranhas, Schlangen und handtellergroße Spinnen erschrecken oder begeistern diejenigen, die eine Eintrittskarte lösen.

Doch die Tiere sind nicht der einzige Grund, eine Zeit lang in der Dschungel-Atmosphäre zu verweilen. Manchmal geht es einfach nicht anders. Es gilt, Rätsel à la „Indiana Jones“ zu lösen, um nicht nass zu werden und einen Weg aus der „grünen Hölle“ zu finden. Also heißt es, die Augen nach versteckten Schaltern oder Geheimwegen offen zu halten.

Der Besuch der Attraktion soll die Marktbesucher keineswegs gruseln. „Das mögen die Leute nicht“, weiß Betreiber und Tierpfleger Angelo Agtsch. Ihm ist es wichtig, das alle an seinem Geschäft Freude haben und vielleicht noch etwas über die Tiere lernen.

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