Die Fahrgeschäfte im Jahr 2016

Spaß, Grusel und Action sind auf dem Brokser Markt garantiert

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Der Break Dancer gehört zu den Klassikern unter den Fahrgeschäften auf dem Brokser Markt.

Bruchhausen-Vilsen - Von Max Brinkmann. Manche verbinden den Brokser Heiratsmarkt mit dem Pferdemarkt oder der Gewerbeschau, andere auch einfach nur mit Feiern. Für genauso viele sind die Karussells der wichtigste Bestandteil des Volksfestes, und die haben es dieses Jahr in sich.

„Around the World“ ist nicht nur der Name des circa 50 Meter hohen Riesenrads, das in 36 Gondeln 216 Personen gleichzeitig befördern kann und sich schon seit Jahren auf dem Brokser Markt etabliert. Auch das neue Kettenkarussell trägt diesen Namen. Die Besonderheit: Es fährt bis zu 60 Meter in die Höhe. In den 16 Gondeln haben 32 Personen Platz. Der Kettenflieger steht das erste Mal in Bruchhausen-Vilsen und dürfte auch schon von weitem erkannt werden.

Wer Höhenangst hat, aber trotzdem Kettenkarussell fahren möchte, der steigt in den Barockflieger, ein „normales“ Kettenkarussell, welches den Markt schon seit einigen Jahren besucht.

Eine weitere Neuheit ist „Heroes“. Das Orbit-Karussell hat sechs Arme mit je drei Gondeln und wurde erst vor kurzem komplett neu gestaltet. Das neue Motto lautet „Karussell der Helden“ und ist überall in der Dekoration wiederzufinden. Es ist das erste eigene Fahrgeschäft von Schausteller Marvin Fick aus Nienburg, der schon zuvor im Schaustellerunternehmen seiner Eltern mitreiste.

Apropos Orbit. Auch ein Brokser Markt-Klassiker, der Polyp, ist dieses Jahr wieder auf dem Gelände zu finden.

„Alpha 1“ ist ebenfalls das erste Mal in Bruchhausen-Vilsen anzutreffen. Die Fahrt im Karussell des Typs „Ufo“ fängt noch relativ harmlos an, wird dann aber schnell rasanter, bis die Passagiere sich dann in einem Winkel von 90 Grad zum Boden in 20 Meter Höhe befinden.

Auch Laufgeschäfte sind auf dem Heiratsmarkt immer sehr beliebt. Neu ist dieses Jahr der „Panic Room“, ein Grusel- und Horrorkabinett. Wer dafür zu schreckhaft ist und lieber visuell beeindruckt werden will, der lässt im „Psychodelic“ von Paty Schuster mit Spezialbrille die 70er-Jahre noch einmal aufleben.

Harry Hansla dürfte vielen langjährigen Marktbesuchern mit seiner Geisterbahn ein Begriff sein. Das „Scary Haus“ wurde im letzten Jahr allerdings komplett neu gebaut und feierte auf der diesjährigen Osterwiese in Bremen seine Deutschlandpremiere. Gruselliebhaber können sich also auf eine Menge neuer Überraschungen gefasst machen.

Hoch hinaus geht es im „No Limit“: Mit einer Fliehkraft von 5 G schießt der Propeller die Fahrgäste in 42 Meter Höhe. Im „Shaker“ können bis zu 20 Personen gleichzeitig Platz nehmen, die dann ordentlich durchgeschüttelt werden. Während der Fahrt werden oft kleine Spiele gespielt, wie zum Beispiel möglichst viel Wasser in einem Becher aufzufangen.

Wer sich in keine echte Achterbahn traut, kann zumindest das Gefühl im „Time Visitor“ nacherleben. Der Simulator zeigt verschiedene Filme. Der „Skipper“ ist besonders bei Jugendlichen beliebt. Hier ist der Gast selbst verantwortlich: Hält man sich nicht gut genug fest, rutscht man leicht in die Mitte des schaukelnden „Schiffs“.

Der „Skipper“ steht, genauso wie der „Rock Express“ oder der „Break Dancer“ von Dreher und Vespermann, schon seit Jahren auf dem Brokser Heiratsmarkt und gehört mit zu den Klassikern. Auch ein Autoscooter und eine Rutsche dürfen dieses Jahr natürlich nicht fehlen. Des Weiteren gibt es noch 15 Kinderfahrgeschäfte auf dem Marktgelände zu finden.

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