Bruchhausen-Vilsen - Es ist kastanienbraun, besonders malzig, harmonisch und süffig: das Heiratsbräu. Und es ist ein Unikat, denn es kommt nur auf dem Brokser Heiratsmarkt im Remmer-Zelt von Uwe Stoffregen zum Ausschank.

© Mediengruppe Kreiszeitung / Dieter Niederheide
Ein Unikat: Das Heiratsbräu gibt es nur auf dem Brokser Markt
Der Gastronom hatte 1973 seinen ersten Einsatz am Zapfhahn im Remmer-Zelt. 1972 hatten sein Vater Hans das Zelt etabliert. Die Fässer mit Heiratsbräu stehen in einer Bremer Brauerei schon in Wartestellung. Im Januar wird es bestellt und nur zum Brokser Heiratsmarkt gebraut.
So floss 1990 das erste Heiratsbräu aus den Bierhähnen des Remmer-Zelts. „Es sollte eigentlich ,Brokser Heiratsbräu‘ heißen, aber ich durfte es nicht so nennen, es hätte dann nämlich in Bruchhausen-Vilsen gebraut werden müssen“, sagt Stoffregen.
Schon als Jugendlicher träumte er davon, zu denen zu gehören, die den Brokser Heiratsmarkt zum Ereignis der Ereignisse im norddeutschen Raum werden zu lassen. Heute gehört er dazu: Sein Remmer-Zelt ist ein Stück Heiratsmarkt. In diesem Jahr wird sich der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister in die Riege der vielen prominenten Politiker einreihen, die dem Heiratsbräu ihre Referenz erwiesen haben. Nach dem Fassanstich wird Remmer-Zelt-Wirt Uwe Stoffregen natürlich als einer der ersten das diesjährige Heiratsbräu probieren.
Dieter Niederheide
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